Velbert – Neviges

2013 haben die Löschzüge Neviges ihr 150 jähriges Bestehen gefeiert. Unter Führung von Stadtbrandinspektor Tobias Flentje-Meier versehen heute etwa 95 Kameraden im Löschzug 5, Löschzug 6 und Löschzug 7 (Velbert Tönisheide) ihren Dienst. Unterstützt wird der Brandoberinspektor hierbei von den Zugführern  Hauptbrandmeister Daniel Kuhlendahl (LZ 5), Brandoberinspektor Manfred Schröder (LZ 6) und Brandoberinspektor Ralf Laupenmühlen (LZ 7).

Als Sonderfunktion wurde dem Einsatzbereich Neviges die Wasserförderung über lange Wegestrecken zugewiesen. Mit dem hierfür zur Verfügung gestellten SW2000 (Schlauchwagen) wird ins gesamte Stadtgebiet und auch überörtlich ausgerückt.  Mit Bezug des neuen Gerätehauses an der Siebeneicker Straße im Januar 1999 hat sich vieles im positiven Sinne verbessert.  Die Fahrzeughallen umfassen insgesamt 10 Stellplätze. Die Pflege der  Fahrzeuge erfolgt in einer separaten Waschhalle.  Zu Ausbildungszwecken wurde auf dem Übungshof ein dreigeschossiger Stahl-Übungsturm errichtet. Drei Übungshydranten ermöglichen ein Training auf dem Gelände der Wache, sie werden von einem Regenwasser-Außentanks mit insgesamt 20 Kubikmeter Inhalt gespeist. Diese Tanks versorgen auch Waschplätze, Fahrzeughallen, und Toiletten mit Brauchwasser. Des Weiteren beinhaltet die Wache Aufenthalts- und Schulungsräume und einen Bürotrakt für die ehrenamtlichen Führungskräfte.

Dem Gerätehaus ist eine kleine Rettungswache mit zwei Stellplätzen angegliedert. Aufenthalts- und Ruheräume für die hauptamtlichen Kollegen, die über 24 Stunden den RTW für den Einsatzbereich Velbert Neviges besetzten, komplettieren die Feuer- und Rettungswache Velbert-Neviges.  Neben einem ausreichenden Raumangebot im Gebäude steht im Außenbereich viel Platz für Übungen zur Verfügung. Die Außenanlage wird fast ausschließlich durch die sehr aktiven Kameraden der Ehrenabteilung gepflegt.

Die Übungsdienste der  Kameradinnen und Kameraden finden an den geraden Wochen, freitags von 18:45 Uhr bis 21:00 Uhr, statt. Neben der stetigen Fort- und Weiterbildung in feuerwehrtechnischen Angelegenheiten, steht auch die Kameradschaftspflege im Vordergrund.